Unsere Geschichte

Direkt nach dem ersten Weltkrieg erklärte sich das Evangelistenehepaar Theodore und Minnie Ludwig bereit, eine Kirche des Nazareners in Deutschland zu beginnen. Sie waren Amerikaner von deutscher Herkunft. Doch der Kirche fehlten die finanziellen Mittel, um ihrem Wunsch nachzukommen. Auch im Jahre 1928 konnte die Kirche aus finanziellen Gründen niemanden nach Deutschland senden. Damals war aus Deutschland (und Westrußland) die Bitte gekommen, jemanden zu schicken, der die vielen Vertreter der Heiligungsbewegung sammeln und anleiten könne. Und so dauerte es bis zum März 1958, ehe die Kirche des Nazareners mit Pastor Jerald Johnson eine Missionsarbeit in Frankfurt begann. Von einem Hausbibelkreis im Wohnzimmer der Johnsons über Gottesdienste in einer Garage wuchs die Gemeinde schnell und konnte schon 1962 ein eigenes Gemeindezentrum einweihen.

In den nächsten Jahren wurden Gemeinden in anderen Städten Deutschlands und eine theologische Ausbildungsstätte begonnen. Deutsche Pastoren und Laien übernahmen die Leitung der Kirche, und Dr. Richard Zanner wurde der erste deutsche Bezirkssuperintendent. Unter seiner Leitung entwickelte die Kirche des Nazareners in Deutschland die Merkmale, die sie auch in anderen Ländern der Welt kennzeichnet: eine fröhliche Gemeinschaft, in der viel gesungen und musiziert wird, eine intensive Beschäftigung mit dem Wort Gottes, vor allem in kleinen Gruppen (Hausbibelkreise, Gemeindebibelstudium, Bibelschule), ein konsequentes Handeln als Christ im Alltag und soziales Engagement im In- und Ausland, eine regelmäßige und intensive Unterstützung der Missionsarbeit im In- und Ausland.